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Aktuelles

ANGST / FREI

- 18. April 2021

Ort: Kunsthalle Osnabrück | Zeit : 27.03.2021 um 15 Uhr | 28.03.2021 um 12 und 15 Uhr

Gecancelt aufgrund der Pandemie

Die Konzeption der interdisziplinären Performance bezieht sich auf die emotional aufgeladene Situation der Menschen in ‚Coronazeiten’, in denen die Themen

“Furcht-Angst-Panik”  

durch einengende gesundheitspolitische Beschränkungen in den Lebensvordergrund getreten sind und damit große Verunsicherung verursacht haben.   

Diese aktuelle Situation, die momentan radikal in Selbstbestimmung und Freiheit eingreift,  wird in der Performance mit Texten und Zitaten aus Literatur, Philosophie und Politik beleuchtet und relativierend hinterfragt.

Der Tanz und die Musik bilden dabei über die Vermittelbarkeit von Sprache hinaus ein optisches und akustisches Spannungsfeld, die Thematik essentiell, emotional und atmosphärisch zu generieren.

Zehn Tänzer*Innen des Tanztheater Stakkato Osnabrück, 3 Musiker und 1 Sprecher werden im Langschiff der Kunsthalle mit dem Publikum ihren Aktionsraum teilen.  

Die choreographisch-szenische Idee ist, das Langschiff der Kunsthalle Osanabrück in seiner ganzen Länge und Breite von 665 qm in Quadrate aufzuteilen, die optisch gekennzeichnet sind, und hierin Publikum, Tänzer, Musiker mit Abstand zueinander gemischt zu positionieren, wobei  in den Quadraten für das Publikum Stühle stehen. Es gibt einen Mittelgang auf der Längsachse, der es ermöglicht, den Ort zu wechseln, um die Performance aus verschiedenen Perspektiven des Raumes erleben zu können. Dieser Gang erlaubt jeweils einer begrenzten Anzahl des Publikums in bestimmten Zeitabständen durch ein musikalisches Zwischenspiel die Stühle zu wechseln.

Die Inszenierung wird in Zusammenarbeit mit den Musikern Willem Schulz (Cello, Joachim Raffel (Percussion, Found Material, Voice) und Andreas Kaling (Basssaxofon) entwickelt, mit denen das Tanztheater Stakkato in verschiedensten Produktionen bereits zusammengearbeitet hat, sowie mit dem Sprecher Manfred Pomorin. Die Anzahl des Publikums wird durch die Coronaauflagen aus der Raumgröße des ‘Schiffes’  berechnet werden.

Die Performance von ca. 40 Minuten könnte jeweils 2-3 Mal an einem oder an zwei Tagen im März 2021als spezieller Event oder in Verbindung zu weiteren kulturellen Vorhaben der Stadt, die in der Kunsthalle in Planung sind, stattfinden.

In der Kunsthalle mit ihrer räumlichen Weite, wo Abstandsregelungen eingehalten werden können, wäre dieses “Schachbrettkonzept’’ unter den derzeitigen Sicherheitsmaßnahmen durchaus realisierbar.