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Aktuelles / Erneste Junge

Abstraktion / Expression

- 22. Januar 2026

Hommage an Ilse Leda und Friedrich Vordemberge-Gildewart

Fr 20/2/26 19.30
Sa 21/2/26 19.30
So 22/2/26 18.00

KUNSTRAUM hase29
Hasestr. 29/30
49074 Osnabrück

Performance:

Erneste Junge, Tanz
Maria Otte, Fotografie
Willem Schulz, Cello

Hintergrund:

Ilse Leda und Friedrich Vordemberge-Gildewart lernten sich in den 1920er Jahren in Hannover kennen und wurden ein Paar.

Als Künstlerpaar der Avantgarde widmeten sie sich der Konkreten Kunst, entwickelten Synergien in ihren Konzepten von Körper-Bewegung-Zeit-Raum-Bild, Ilse Leda aus der Sicht der Tänzerin und Choreographin, Friedrich Vordemberge-Gildewart als Bildender Künstler.

Sie waren von den Kunstströmungen der Moderne, des Kubismus, des Dadaismus und des Bauhauses beflügelt.

Mit der Gründung der Kestnergesellschaft 1916 in Hannover entstand maßgeblich durch Kurt Schwitters eine Kunstszene, die an der Festung des bürgerlichen Kunstverständnisses kräftig rüttelte.

Die konkret-konstruktivistische Bildsprache VG’s sowie der abstrakte Stil der Choreographien Ilse Leda’s waren von einem Lebensgefühl durchzogen, das von der dem Bauhaus zugrunde liegenden Philosophie
elementarer Klarheit und Straffung für Kunst und Leben evoziert war.

Diese Schaffensperiode bis Mitte der 1930er Jahre wurde durch ihre Flucht (VG als sog. „entarteter Künstler“, Ilse Leda als Jüdin), ins Exil nach Holland im Jahre 1938 unterbrochen.
Erst 1954 kehrten sie nach Deutschland zurück, als VG an die Hochschule für Gestaltung in Ulm als Dozent berufen wurde. Die Performance Abstraktion/Expression ist eine Hommage an das Künstlerpaar.

Die Medien Bild, Tanz, Musik treten in eine spannungsvolle Wechselbeziehung zueinander.

Zwischen der Tänzerin Erneste Junge und dem Musiker Willem Schulz entsteht ein ungewöhnlicher ‚Pas de deux’, der durch die Projektionen ausgewählter Bilder von Friedrich Vordemberge-Gildewart sowie Fotocollagen der Fotografin Maria Otte auf die Körper der Performer eine faszinierende räumliche Dimension und visuelle Fragmentierung bewirkt.

Regie und Technik unter der Leitung von Manfred Pomorin.

Die Performance hat zwei Teile mit einer Pause.

Eine gemeinsame Veranstaltung der stiftung kunst.konkret.konstruktiv vordemberge-gildewart und des KUNSTRAUM hase29.

Tickets:

Lagerhalle Ticketshop
www.panto-mime.de/performance

Tourist-Info OS Bierstraße 22

NOZ Geschäftsstelle
OS Große Straße 17-19

18,50/14 €
Abendkasse 20/15 €

Die stiftung kunst.konkret.konstruktiv-vordemberge-gildewart ist eine Treuhandstiftung der Bürgerstiftung Osnabrück

Danksagung:

Wir bedanken uns beim Landschaftsverband, der Stadt Osnabrück und der Lagerhalle, Osnabrück für
die freundliche Unterstützung.

Flyer zum Download:

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