Erneste Junge


Erneste Junge hat bei den Wigmanschülerinnen Else Lang, Köln (61-65) und Manja Chmièl, Berlin (66-69) Tanz studiert. Weiterbildung in Contactimprovisation mit Bob Rease, Berlin (80-81) sowie Fortbildungbildung in Butohtanz mit Kazuo Ohno, Göttingen und Anzu Furokawa, Berlin. Multimediaprojekte mit Group Motion, Philadelphia, USA von (72-76). Gründung der Tanztheatergruppe AYRAN, Berlin (74-78) in Zusammenarbeit mit dem Media Center Kreuzberg. Ab 79 in Osnabrück als Tänzerin und Choreografin frei arbeitend; Leiterin mehrerer Tanztheatergruppen, DYNA-MA (80-89), STAKKATO seit 90, Soloperformances im In- und Ausland, u.a. Gus und USA.

"Im Zentrum meiner Arbeit - Ausdruckstanz und Performance - steht der Körper mit seiner tänzerisch-sinnlichen Präsenz als Bedeutungsträger subjektiver und gesellschaftlicher Erfahrungen. Die Ästhetik der Tanzsprache und stilisierte Alltagsbewegungen greifen ineinander, sodaß zwischen Wiedererkennbarem, Vertrauten und Fremdem, Geheimnisvollem ein Spannungsgefüge entsteht.
In den Figurationen aus plastisch-suggestiven Körperbildern und dynamischen Bewegungsabläufen wird in der Überzeichnung des Alltäglichen und der Reflexion menschlicher Befindlichkeiten einerseits ein von Subjektivität durchdrungener Tanz, andererseits Tanz als Spiegel von Realität sichtbar.
Die Atmosphäre und/oder Geschichte eines Ortes oder Raumes, sowie Material und Fundstücke fordern mich heraus, ein multimediales Environment zu schaffen, in dem Ungewohntes erlebbar wird, Sichtweisen verrückt werden. -
Ich arbeite in multimedialen Zusammenhängen mit Musikern, (u.a. mit dem Komponisten und Cellisten Willem Schulz, Melle, dem Schlagzeuger und Keyboarder Franko Frankenberg, Osnabrück), mit Bildenden Künstlern (u.a. Roswitha und Dieter Pentzek, Melle, ) und Fotografen (u.a. Maria Otte) in außergewöhnlichen Innen- und Außenräumen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in Performances speziell für Vernissagen und Ausstellungen."








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