Aktuelle Produktionen

"Wen es trifft"

Changing Place, Changing Time, Changing Thoughts, Changing Future
ist das Motto der neuen Produktion des Tanztheater Stakkato Osnabrück.

Unter dem Aspekt, dass jeder von uns über seine nationale Identität hinaus überall sonst ein Fremder ist, wird zum Thema Flucht eine dynamisch intensive, berührende Collage aus Tanz, Livemusik, Video und Text entwickelt. Hierbei wird Vertreibung als existenzielles Phänomen der Menschheitsgeschichte hervorgehoben.

TänzerInnen:
Dorothea Albers
Beate Benninghoff
Mira Dadhe
Stefanie Essing
Susanne Geiger
Doris Maria Lagemann
Heike Ostendorf
Heinz Schweer

Livemusik: Franko Frankenberg
Videokonzept: Erneste Junge
Videoschnitt: Manfred Pomorin
Choreographie: Erneste Junge

Premiere: 10. und 11. September 2016 im emmatheater Osnabrück
Wiederaufnahme: Sa 11. und So 12. November 2017, 19.30 Uhr im emmatheater Osnabrück, Lotter- / Ecke Arndtstraße

Tickets: 18/13, Vorverkauf Städtische Bühnen Osnabrück und Abendkasse

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"BE HAPPY, DON´T WORRY" - TanzTheater- Ein Märchen


Die alten Fragen, was ist der Sinn, was ist Glück, sind für den Wanderer S auf seinem Weg durch die Welt scheinbar ganz einfach zu beantworten. Obwohl er ständig auf menschlich-allzumenschliches stößt, ist für ihn eine zerrissene, absurde Welt kein Einwand gegen das Leben.

Die neue Produktion Be Happy, Dont´t Worry – ein Märchen, die im Juni erfolgreich Premiere im Emmatheater hatte, interpretiert das alte Thema der Sinnsuche neu.
Die sechzehn TänzerInnen des Tanztheater Stakkato und FreshDance lassen die Zuschauer eintauchen in schillernde Vexierbilder, Suchbewegungen auf der fließenden Grenze zwischen Leichtigkeit, Glück und der dunklen Seite des Lebens.

Die musikalische Atmosphäre dazu schafft live der Keyboarder und Percussionist Franko Frankenberg.

Tanztheater Stakkato:
Dorothee Albers, Beate Benninghoff, Mira Dadhe, Heinz Schweer, Doris Maria Lagemann

FreshDance:
Angelika Kleine-Kalmer, Elke Höweler, Theresia Wilger, Anke Winkler, Maya Rennoch, Angelika de Joung, Birgit Heiser Lohmann, Heike Ostendorf, Stefanie Huppert-Essing

Special Guests: Tänzer: Dirk David
Darsteller: Manfred Flucht

Choreographie: Erneste Junge

Tickets: 18/ 13, Vorverkauf und Abendkasse: Theaterkasse Städtische Bühnen Osnabrück, Kartentelefon: 0541/7600076 oder www.theater-osnabrueck.de

12.10. / 19.10., 19.30 Uhr, emma-theater, Arndtstr. / Lotterstr.
VVK: Theaterkassen der Städtischen Bühnen www.theater-osnabrueck.de Kartentelefon 0541 / 7600076

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Karin Nordmann
Foto:
Karin Nordmann

"DreamReality" - TanzTheaterMusikperformance

Tanz: Dirk David, Hannover
Tanz / Videoclips: Erneste Junge, Osnabrück
Keyboards, Soundinstallation: Franko Frankenberg, Osnabrück

Ist das Leben aufregender und wahrhaftiger als jeder Traum oder umgekehrt? - Die Akteure - eine Tänzerin und ein Tänzer loten an der Grenzlinie zwischen Realität und Traum die scheinbar sicheren Zuordnungen auf der Beziehungsebene aus. In einer visuell surrealen Überlagerung von Tanz-Körperbildern, Videoclips und Livemusik entsteht eine Durchdringung der polaren Ebenen Wirklichkeit und Traum mit der Dynamik des Unbewussten, des Geheimnisses, der Fantasie und Poesie. - Die NOZ schreibt hierzu in der Ausgabe vom 3. 7. 07: "Erneste Junge findet wunderschöne Bilder, die mit dem Film auf der Leinwand hinter ihr korrespondieren". "Ganz selbstverständlich, anrührend und humorvoll wirkt es, wenn (Dirk) Davids Bewegungen ineinander übergehen…" "Unverzichtbar ist Franko Frankenberg mit seinem Klavier und den Klängen, Geräuschen, Tönen, die er aus dem Syntheziser zaubert."

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Vision I und II

Vision I: Erneste Junge (Tanz), Maria Otte (Diaprojektion), Willem Schulz (Cello)
Vision II: Erneste Junge (Tanz), Maria Otte (Diaprojektion)

Vision I
Sonate für Tanz, Cello und Diaprojektion
In Vision I verschmelzen drei Medien, indem sie kompositorisch in Wechselbeziehung zueinander treten, zu einer Einheit. Konzeptionell tritt heirbei die Idee der Inszenierung des Raumes in den Vordergrund. Die Dynamik bewirkt optische Visionen und Irritationen. Die projizierten Fotografien von Vision I sind u.a. Collagen von Porträts und Filmresten. So werden neue Strukturen sichtbar, die im Zusammenwirken mit der musikalischen und tänzerischen Aktion den Raum neue inszenieren. Es entstehen Fragmentierungen, Reihungen, Reibungen und Verdichtungen von Tanz, Musik und Bild in wechselndem Licht- und Schattenfluss.


Vision II
Komposition aus Diaprojektion und Tanz
Hier werden durch zwei Diaprojektoren Bilder auf eine Leinwand geworfen. Durch das Überblenden der Bilder und die konkreten Gesten der Tänzerin entstehen neue Flächen mit komplementär- und Simultankiontrasten, die durch die Projektion auf den Körper der Tänzerin und kompositorisch inszenierten Gegenständen einen visionären Raum erzeugen. Vision II besteht aus drei unterschiedlichen Bildreihen. Jede dieser Reihen erzeugt ihre eigene Vision durch das Enstehen neuer Formen, Farben, neuer Körperlichkeit durch die Projektion und dem realen individuellen Bewegungsausdruck der Tänzerin.

Pressestimmen
Westfalenblatt vom 16.03.2005
NW Hiddenhausen vom 16.03.2005
Neue Westfälische vom 15.03.2005


Foto: Manfred Pomorin

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"Lieb-haben oder Was ist das, was da so leuchtet"

Collage aus Tanz, Gesang/Stimme und Text über das L(i)eben
mit Erneste Junge (Tanz) und Hila A. Siebel (Stimme, Gesang)

Ironisch, bissig, sinnlich, melancholisch wird dem schier unerschöpflichen Thema Liebe begegnet.



Foto:
Karin Nordmann

In der szenischen Collage mit Texten u.a. von Elfriede Jelinek und Erich Fried wird das Phänomen Liebe in seinen Verflechtungen zwischen Illusion und Desillusion ausgeleuchtet. Provokant bis verträumt berühren sich Tanz und Gesang in unkonventioneller Weise und Intensität.

"Dabei sind Hila A. Siebel und Erneste Junge so exzellent aufeinander eingestimmt, daß das Zusammenspiel von Stimmklängen und Tanz den Facettenreichtum an Stimmungen in der Liebe überzeugend zum Ausdruck bringt" (NOZ, 2.4. 2001)



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"Cello-Tanz-Duo"

Performance von Erneste Junge (Tanz), Willem Schulz (Cello)

Foto: Joachim Schramm

In der Begegnung einer Tänzerin und eines Cellisten, die mit den Techniken der Neuen Musik, des Tanztheaters und des Ausdruckstanzes arbeiten, entsteht eine komprimiert expressive und zugleich meditative Sprache. Jeweils speziell für den Ort der Aufführung werden Raum- und Rhythmusspannungen, Klang- und Körperskulpturen von beiden Akteuren choreografiert. Die thematische Basis für Tanz und Musik ist der ungewohnte Umgang mit dem Thema Zeit. Antipodisch zur Schnellebigkeit in heutiger Zeit entwickeln sich Szenen aus der Stille, dem Entstehenlassen, der Achtsamkeit, der Bezogenheit. Sie versetzen den Betrachtenden in eine andere Zeitdimension, sie spiegeln und reiben sich am Puls der Zeit.

Erneste Junge und Willem Schulz treten auf bei Vernissagen, Musik-, Tanz- und Theaterfestivals, öffentlichen und privaten Kulturveranstaltungen.

"Das eigenwillige "Duett" zwischen Körpern und deren Ausdrucksmöglichkeiten gab Stoff zum Nachdenken, vor allem aber zum Nachspüren der emotionalen Resonanzen...virtuose Klangerzeugungen des Cellisten, zeitlupenhafte Bewegungen, erstarrte Haltungen der beiden Akteure wechselten mit dramatisch-lebhaften Ausbrüchen der Tänzerin. Die Performance vermittelt eine surreale Traumstimmung - Aussagen waren irritierend nah am Verständnis, fast zu greifen und entzogen sich doch eine Spur entfernt von normaler Alltagserfahrung und Wirklichkeit." (Meller Kreisblatt)


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Performance Haiku - Musik - Tanz


Foto: Karin Nordmann
Hermann J. Mürmann ist Psychotherapeut und Schriftsteller. Lebt und arbeitet in Nottuln, Münster. Inspiriert durch Matsuo Basho, dem herausragenden Dichter und Zenmönch des 17. Jahrhunderts, begann er selbst auf seinem bisher zanzigjährigen Zen-Weg Haiku zu schreiben (aus: "Den letzten Apfel": Haiku und Kohlezeichnungen, ISBN 3-935841-39-6)
Erneste Junge, siehe zur Person
Franko Frankenberg ist Schlagzeuger udn Keyboarder. Mitbegründer der Gruppe Blaues Palais, sowie seit 1990 Zusammenarbeit mti Erneste Junge und dem Komponisten und Cellisten Willem Schulz.


Das Haiku, die kürzeste, dreizeilige japanische Versform versinnbildlicht das Einssein mit der Natur in der Erfahrung von Gegenwärtigkeit. Das Jetzt als tiefe Erfahrung des Augenblicks, und nicht als blosse Schnittstelle zwischen Vergangenheit und Zukunft im Getriebe der Zeit.

In der Performance werden die Haiku mit ihrem dichten Sprachduktus in einem sich atmosphärisch durchdringenden Gewebe aus Text, Musik und Tanz transportiert und transparent.

Pressestimmen
Neue Osnabrücker Zeitung vom 12.09.2005


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Elektronische Klang-Tanzperformance "SIS-Silence is sexy"

Tanz: Erneste Junge
Klangskulptur: Heinz G. Kreiterling
MephistoHarfeSchamanentrommel Fotos: HeinzG Kreiterling


Mehrere archaisch und zugleich futuristisch anmutende Plastiken aus Elektronikteilen, Schrott, Fundstücken etc. bilden das Environment. Im Wechsel elektronisch und manuell gesteuert erzeugen sie Klänge und Rhythmen und geraten am Platz in Bewegung.
Der Tanz findet zwischen diesen statt. Die tänzerische Aktion korrespondiert und dialogisiert mit den visuell-akustischen Reizen der Plastiken. Es entsteht ein magischer Raum ziwschen menschlichem Körper in Bewegung in seiner Fragilität und der Anmutung der "eisernen Wächter" in ihrer strengen (computer)gesteuerten Direktheit. Dieser immanente und auch offensichtliche Gegensatz als Groteske: ohnmächtig-herausfordernd, agressiv-gelassen, wild-gezähmt, schrill-ruhig...SIS



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